LOS Mainz

 – Ihr Spezialist bei Lese-Recht­schreib-Schwäche und Legasthenie


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Liebe Betroffene!

Sind Sie als Eltern eines Kindes, als Lehrer(in) von Schüler(inne)n oder selbst (als Legastheniker) betroffen? 

Wie können Sie eine LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche, Lese-Rechtschreibstörung, Legasthenie) erkennen?

Lese- und Rechtschreib-Probleme zeigen sich in unterschiedlichen Ausprägungen.

Sollten Ihnen Fehlerhäufungen oder Verständnisprobleme beim Lesen von Texten und Aufgaben auffallen, sind dies genauso Warnsignale wie Fehler und Probleme beim Verfassen von Texten. Ebenso gibt ein hoher Lern- sowie Lese- und Schreibaufwand Anlass zur Sorge.

Wie können Sie eine Lese-Schwäche (Lese-Störung) erkennen?

Ihr Kind oder Sie selbst

-    können sich zum Lesen nicht motivieren oder beim Lesen nicht konzentrieren?

-    lesen langsam oder stockend?

-    sind beim Lesen meist auf das einzelne Wort fixiert und vorausschauendes Lesen gelingt nicht?

-    haben beim Lesen von Wörtern mit Konsonantenhäufungen Schwierigkeiten?

-    lassen Endungen aus?

-    tun sich schwer mit dem betonten, sinngestaltenden Lesen?

-    werden beim Lesen schnell müde und machen dadurch noch mehr Fehler?

Wie können Sie eine Rechtschreib-Schwäche (Rechtschreib-Störung) erkennen?

Ihr Kind oder Sie selbst

-    haben ein schlecht lesbares Schriftbild?

-    schreiben sehr langsam und stockend?

-    schreiben Buchstabe für Buchstabe ab?

-    haben bei der Umstellung von der Druckschrift auf die Schreibschrift Schwierigkeiten (gehabt)?

-    überlegen beim Schreiben eines Wortes und setzen ab?

-    verwechseln Buchstaben?

-    verdrehen die Reihenfolge von Buchstaben?

-    schreiben nach Gehör?

-    verwechseln ähnlich klingende Laute?

-    haben mit Groß- und Kleinschreibung, Verdopplungen, Dehnungen oder Zusammensetzungen Schwierigkeiten?

-    lassen beim freien Schreiben Buchstaben oder Silben aus?

-    schreiben das gleiche Wort im selben Text unterschiedlich?

-    machen trotz regelmäßigen Übens oder Deutsch-Nachhilfe immer wieder (neue) Fehler?

-    fallen (vor allem unter Stress) in frühere Fehler zurück?

All dies können Anzeichen einer LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche, Lese-Rechtschreib-Störung, Legasthenie) sein.

Was ist eine LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche, Lese-Rechtschreib-Störung, Legasthenie)?

LRS steht als Abkürzung für „Lese-Rechtschreib-Schwäche“. Eine LRS liegt nach Definition dann vor, wenn die Fähigkeiten im Lesen und Schreiben nicht dem altersgemäßen Stand entsprechen.

LRS wird meist synonym für „Legasthenie“, „Lese-Rechtschreib-Störung“ und "Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten“ gebraucht. Am sinnvollsten ist, allgemein von „Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten“ zu sprechen. Dieser Begriff umfasst alle möglichen Schweregrade von Problemen beim Lesen und Schreiben. 

Außerdem vermeidet er, Betroffene mit solchen Problemen als krank einzuordnen. LRS ist keine Krankheit, gegen die man nichts tun kann. Mit der richtigen Therapie lassen sich bei Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten große Erfolge erzielen.

Was können Sie bei einer LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche, Lese-Rechtschreib-Störung, Legasthenie) tun?

Eine LRS wächst sich nicht von alleine aus. Sie kann nur durch eine gezielte pädagogische Therapie behoben werden. Zu langes Abwarten gefährdet sowohl die schulische Laufbahn als auch die berufliche Ausbildung und somit den gesamten weiteren Lebensweg.

Nur Förderkonzepte, die direkt am Lesen und Schreiben arbeiten, sind wirklich effektiv. Dieser symptomorientierte Ansatz erzielt im Lesen und Schreiben die Verbesserung durch Lesen und Schreiben. Eine solche ist nicht zu erwarten durch die Beseitigung angenommener Ursachen, die mit Lesen und Schreiben nichts direkt zu tun haben.

Eine erfolgreiche Methode verlangt eine hohe Intensität und Dauer der Förderung und baut auf dem Stufenmodell der Lese- und Rechtschreibentwicklung auf. Nach diesem Modell erwerben die Lernenden die Fertigkeiten des Lesens und Rechtschreibens durch Aneignung von verschiedenen, stufenartig aufeinander aufbauenden Strategien. Am Anfang jeder sinnvollen Hilfe steht eine gründliche Diagnose.

Was können Sie bei einer LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche, Lese-Rechtschreib-Störung, Legasthenie) in Englisch und Mathematik sowie mit Nachhilfe tun?

Wissenschaftler haben festgestellt, dass es eine sogenannte isolierte Fremdsprachen-LRS oder -Legasthenie nicht gibt. Eine Lese-Recht­schreib-Schwäche betrifft alle zu erlernenden Sprachen. Übereinstimmung besteht auch darin, dass gute Kenntnisse und Fertigkeiten in der Muttersprache eine wichtige Voraussetzung für das Lernen von Fremdsprachen sind.

Bei Problemen in Englisch sollte zuerst getestet werden, ob welche beim Lesen und Schreiben in Deutsch vorliegen. Diese müssen unbedingt vor einer Englisch-Förderung oder parallel dazu aufgearbeitet werden. Unbehandelt kann eine LRS Englisch und andere Fremdsprachen beeinträchtigen. Dann muss herausgefunden werden, wo genau die persönlichen Schwierigkeiten in Englisch liegen und wie die Förderung darauf abgestimmt werden kann. Denn genauso wie in Deutsch benötigen die Betroffenen in Englisch eine besondere Förderung, die am individuellen Lernstand anknüpft.

Probleme beim Lesen sind selbst im Fach Mathematik nicht folgenlos. Bei mangelnder Lesefertigkeit können mathematische Aufgabenstellungen und Textaufgaben nicht oder nur mit äußerster Mühe entschlüsseln werden. Vor allem Leseschwache benötigen eine sorgsame Hinführung zum fachspezifischen Gebrauch der Wörter in der Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern.

Eine wirksame pädagogische Förderung orientiert sich inhaltlich nicht am aktuellen Lernstoff. Sie setzt vielmehr durch eine umfassende Diagnose bei den individuellen Stärken und Schwächen der Betroffenen an. Sie erleichtert ihnen das Lernen durch eine klare Struktur des Unterrichts, speziell entwickelte Materialien und ausgebildete Fachkräfte. Der Unterricht findet manchmal als Einzelunterricht, meist aber in kleinen Gruppen statt, sodass die Betroffenen auch lernen, sich in diesen zurechtzufinden. Deutsch-Nachhilfe und Englisch-Nachhilfe bringen bei Defiziten im Lesen und Schreiben meist nicht den gewünschten Erfolg.

Was können Sie im LOS Mainz erwarten?

Im LOS Mainz wird die Diagnose auf der Grundlage des wissenschaftlich fundierten und standardisierten Tests „schreib.on“ (Nachfolger der „Hamburger Schreibprobe HSP“) gestellt. In das Gesamtbild der Diagnose fließt ein, wo die Schwierigkeiten gesehen werden, was über die Erfahrungen in der Schule erzählt wird und welche schulischen Leistungen erbracht wurden.

Die Ergebnisse des Tests und die Erkenntnisse aus dem Beratungsgespräch bilden die Grundlage für die Einstufung in die passende Kleingruppe, sodass die Bedingungen einer Klasse simuliert werden, die Pädagog(inn)en sich jedoch jedem Einzelnen individuell widmen können. Übertragendes Lernen kann nur durch eine dem Alltag ähnliche Situation stattfinden. Außerdem bringt es große Erleichterung, wenn es auch andere mit den gleichen Problemen gibt.

Das gezielte Üben von Lesen und Schreiben, das Automatisieren eines altersgemäßen Wortschatzes und die regelmäßige praktische Anwendung an Texten in homogenen Kleingruppen, die von gut ausgebildeten Pädagogen geführt werden, sind die unverzichtbaren Komponenten einer erfolgreichen Methode.

Wen können Sie im LOS Mainz erwarten?

Ich, Dominik Faber, hatte selbst ab der zweiten Klasse Probleme in Deutsch. Diese erstreckten sich im Laufe der Zeit auf andere Fächer: Ich bekam Schwierigkeiten, Textaufgaben in Mathematik zu lesen, sowie Grammatik und Vokabeln in Englisch zu lernen. In der neunten Klasse war dadurch sogar meine Versetzung gefährdet. Weil meine Mutter gut in Deutsch und Englisch war, wollte sie mir helfen. Diese Hilfe endete aber meist im Streit. Auch kein Nachhilfelehrer konnte mich zum gewünschten Erfolg führen.

Um anderen diesen Leidensweg zu ersparen, habe ich vor über fünf Jahren das LOS Mainz gegründet. Dort helfen mein Team aus erfahrenen Pädagog(inn)en und ich, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Probleme beim Lesen und Schreiben erfolgreich zu überwinden. Die hohe Wirksamkeit wurde bereits mehrfach in unabhängig wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.

Wenn Ihr Kind oder Sie Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten haben, warten Sie nicht, sondern handeln Sie! Verschaffen Sie sich Gewissheit und vereinbaren Sie für Ihr Kind oder sich selbst einen Termin! Ich habe auch für Sie oder Ihr Kind die passende Unterstützung, unabhängig davon, wie ausgeprägt die Schwierigkeiten sind. Der Test und das Beratungsgespräch sind für Sie selbstverständlich kostenlos. Ich freue mich auf Ihren Anruf unter 06131 6199550 oder Ihre E-Mail an LOS-Mainz@t-online.de.

 

Viele Grüße

 

Dominik Faber (inzwischen M. A. und)

Leiter des LOS Mainz