40 Jahre LOS-Verbund

Legasthenie und LRS bei Erwachsenen

Auch Erwachsene können von einer Legasthenie oder einer Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) betroffen sein. Erfahren Sie im Folgenden, welche Auswirkungen diese Schwierigkeiten auf den Alltag und das Berufsleben haben und wie eine gezielte, flexible Förderung auch im Erwachsenenalter den entscheidenden Unterschied macht:

Legasthenie und LRS bei Erwachsenen: Eine unterschätzte Hürde

Die Gründe: Warum Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten im Alter bestehen bleiben

Hürden im Beruf und Alltag: Vom Bewerbungsverfahren bis zur Beförderung

Kein Grund zur Scham: Es ist nie zu spät für eine erfolgreiche Förderung

Das Erklärvideo: Besser spät als gar nicht!

Gezielte Hilfe im LOS: Vor Ort oder flexibel online

Häufige Fragen zu LRS und Legasthenie bei Erwachsenen (FAQ)

Sie haben Fragen? Wir helfen!

Lassen Sie Ihr Kind kostenlos im LOS testen und profitieren Sie von dem unverbindlichen und ebenfalls kostenlosen Beratungsgespräch.

Rufen Sie uns einfach an oder senden Sie uns ein Kontaktformular!

00800 90606060

Legasthenie und LRS bei Erwachsenen: Eine unterschätzte Hürde

Über das Thema Legasthenie wird meist im Zusammenhang mit Schulkindern gesprochen, da flüssiges Lesen und fehlerfreies Schreiben für den schulischen Erfolg elementar sind. Doch die Problematik betrifft keineswegs nur Kinder: In Deutschland leben rund 7,5 Millionen Erwachsene, die nicht ausreichend lesen und schreiben können – obwohl sie eine Schule besucht und in den meisten Fällen sogar einen Abschluss erlangt haben.

Ein Großteil von ihnen ist von funktionalem Analphabetismus betroffen. Das bedeutet, dass sie zwar einzelne Wörter oder kurze Sätze entziffern können, es ihnen jedoch schwerfällt, zusammenhängende Texte zu verstehen oder fehlerfrei zu schreiben. Die Ursache liegt meist in einer unerkannter oder unbehandelten LRS aus der Kindheit, die sich ohne gezielte Hilfe nicht von alleine verwächst.

 

Die Gründe: Warum Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten im Alter bestehen bleiben

Eine Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Legasthenie im Kindesalter verwächst sich nicht von alleine. Wurden bestimmte Lernschritte beim Schriftspracherwerb in der Vergangenheit nicht vollständig vollzogen und gefestigt, bleibt die Problematik ein Leben lang bestehen.

Dass eine LRS im Kindesalter unentdeckt blieb, hat meist zwei Gründe: Einerseits waren Schulen früher deutlich weniger für das Thema sensibilisiert. Andererseits konnten viele Betroffene ihre Schwächen in höheren Klassenstufen durch hervorragende mündliche Leistungen oder inhaltlich starke Aufsätze kompensieren, da die reine Rechtschreibung dort oft weniger stark gewichtet wurde.

Hürden im Beruf und Alltag: Vom Bewerbungsverfahren bis zur Beförderung

Erwachsene, die sich beim Lesen stark anstrengen müssen oder viele Rechtschreibfehler machen, stoßen im Berufsleben schnell an Grenzen. Ob beim Verfassen von E-Mails, dem Erstellen von Berichten oder im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens für eine neue Stelle oder Beförderung: Viele Unternehmen legen wieder verstärkten Wert auf eine fehlerfreie schriftliche Kommunikation. Wer hier unsicher ist, kann sein eigentliches Potenzial im Job oft nicht voll ausschöpfen oder scheitert trotz hervorragender Fachkenntnisse an den formalen Hürden.

Doch die Belastung endet nicht am Feierabend. Auch im privaten Alltag wird eine unentdeckte Legasthenie oder LRS oft zur Belastung. Das Verstehen von behördlichen Schreiben oder komplexen Bedienungsanleitungen wird zur Qual, was Betroffene im Extremfall von der Hilfe anderer abhängig macht. Selbst das Schreiben einer einfachen E-Mail oder WhatsApp-Nachricht ist dann mit ständiger Unsicherheit und der Angst verbunden, sich durch Rechtschreibfehler zu blamieren.

Kein Grund zur Scham: Es ist nie zu spät für eine erfolgreiche Förderung

Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten im Erwachsenenalter sind kein Zeichen mangelnder Intelligenz. Im Gegenteil: Viele Betroffene verfügen über eine durchschnittliche oder überdurchschnittliche Intelligenz und erzielen in anderen Lebensbereichen herausragende Leistungen.

Es gibt keinen Grund, sich für eine unzureichende Förderung in der Vergangenheit zu schämen. Auch wenn Kinder und Jugendliche im Regelfall schneller lernen, ist das menschliche Gehirn auch im Erwachsenenalter absolut in der Lage, neue Verknüpfungen aufzubauen und den Schriftspracherwerb erfolgreich nachzuholen. Es ist nie zu spät, um aktiv zu werden und neue Lebensqualität zu gewinnen.

Erklärvideo: Besser spät als gar nicht!

Gute Lese- und Rechtschreibleistungen sind der Schlüssel für bessere Aufstiegschancen im Beruf und mehr Zufriedenheit im privaten Alltag. Unser kurzes Erklärvideo zeigt Ihnen, warum es sich in jedem Lebensalter lohnt, den ersten Schritt zu machen.

(Hier das LOS-Erklärvideo "Besser spät als gar nicht" einbinden)

Gezielte Hilfe im LOS: Vor Ort oder flexibel online

Die LOS bieten Jugendlichen und Erwachsenen eine professionelle, diskrete Unterstützung, die sich flexibel an Ihren Lebensalltag anpasst. Um Ihnen effektiv zu helfen, ermitteln wir in einer gewissenhaften Diagnostik zunächst Ihren exakten Ist-Zustand im Lesen und Schreiben. Auf dieser Basis erstellen wir einen maßgeschneiderten Förderplan.

Da viele Erwachsene durch Beruf, Familie und Verpflichtungen zeitlich stark eingebunden sind, bietet das LOS eine perfekt abgestimmte Kombination aus Präsenzunterricht vor Ort und moderner, interaktiver Lernsoftware für zu Hause an. Mit der Unterstützung erfahrener Förderpädagogen schließen Sie Ihre Lücken im Schriftspracherwerb Schritt für Schritt – für mehr Sicherheit, Erfolg und Unabhängigkeit im Leben.

Machen Sie den ersten Schritt zu neuer Sicherheit
Lassen Sie Ihre Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten nicht länger Ihren Alltag bestimmen. Vereinbaren Sie einen Termin für eine kostenlose, diskrete Beratung und einen wissenschaftlich fundierten Rechtschreibtest im LOS in Ihrer Nähe.


Häufige Fragen (FAQ)

Infos zu LRS und Legasthenie bei Erwachsenen

Kann man Legasthenie auch noch im Erwachsenenalter feststellen lassen?

Ja. Eine Lese-Rechtschreib-Schwäche bleibt ohne gezielte Förderung ein Leben lang bestehen, lässt sich aber in jedem Alter exakt diagnostizieren. Beim LOS erfolgt die Feststellung über wissenschaftlich fundierte Testverfahren (z. B. den online oder vor Ort durchgeführten Rechtschreibtest schreib.on), die speziell auf die Fehlermuster und den Leistungsstand von Erwachsenen abgestimmt sind.

Welche Anzeichen deuten bei Erwachsenen auf eine LRS hin?

Typische Symptome sind Unsicherheiten beim Schreiben von E-Mails oder Berichten im Beruf, langsames Lesen, häufige Tippfehler trotz Korrekturlesen oder das Vermeiden von Schreibaufgaben. Der Test im LOS analysiert exakt, in welchen Bereichen der Schriftsprache (z. B. Wahrnehmung, Regelwissen, Diktat) die individuellen Lücken liegen.

Übernimmt die Krankenkasse oder der Arbeitgeber die Kosten für einen Test oder Kurs?

Die Kosten für Testung und Förderung im LOS werden in der Regel privat getragen. In manchen Fällen unterstützen Arbeitgeber die Weiterbildung, wenn die Verbesserung der Schriftsprachkompetenz direkt der beruflichen Qualifikation dient. Die Erstberatung und die Auswertung des Tests geben transparente Klarheit über den Investitionsbedarf.


Sie haben Fragen? Wir helfen!

Lassen Sie Ihr Kind kostenlos im LOS testen und profitieren Sie von dem unverbindlichen und ebenfalls kostenlosen Beratungsgespräch.

Rufen Sie uns einfach an oder senden Sie uns ein Kontaktformular!

00800 90606060